• Eisspeedway Berlin
  • Eisspeedway Berlin
  • Eisspeedway Berlin
  • Eisspeedway Berlin
  • Eisspeedway Berlin
  • Eisspeedway Berlin

Artikel vom: 12.11.2018

Bevor die Eisspeedway-Weltmeisterschaft 2019, die am 2. und 3. März wieder in Berlin gastieren wird, beginnen kann, müssen, wie jedes Jahr, die (permanenten) Teilnehmer ermittelt werden. Dies geschieht wieder bei zwei Quali-Runden, die am 12. Januar im schwedischen Örnsköldsvik und im finnischen Kaujahoki über die Bühne gehen werden.

Max Niedermaier; Foto: Thorsten HornDeutschland darf fünf, indirekt sogar sechs, Fahrer in diese Rennen schicken. Dabei hofft der Veranstalter des Hauptstadt-Events, die Eisspeedwayunion Berlin, natürlich im eigenen Interesse und deshalb vollkommen legitim, dass möglichst viele Deutsche den Sprung ins Feld der letztendlich 15 gesetzten Fahrer schaffen.

Definitiv dabei ist der amtierende Weltmeister Dmitri Koltakov aus Russland, der als einziger Fahrer seinen Startplatz praktisch seit dem Gewinn der Weltmeisterschaft des letzten Winters sicher hat. Alle anderen müssen auf einen guten Tag vertrauen, der sie unter die ersten sieben der besagten Quali-Rennen bringt.

Während der beste Deutsche der letzten Jahre, Günter Bauer aus Reit im Winkel, und sein Sohn Luca, allerdings wieder mit italienischer Lizenz, sowie der „Eishans“, Hans Weber, in Örnsköldsvik ran müssen, werden Max Niedermaier und Tobias Busch, beide vom Team Eisspeedwayunion Berlin, sowie Stefan „Pletschi“ Pletschacher nahezu zeitgleich in Kaujahoki um den Einzug ins Grand-Prix-Starterfeld kämpfen. „Wir hatten zwar einen sechsten Startplatz für die beiden Quali-Runden bei der FIM beantragt und uns auch große Hoffnungen gemacht, doch leider wurde diesem Ansinnen nicht entsprochen“, erklärt Bernd Sagert, seines Zeichens der deutsche Teammanager und zugleich 2. Vorsitzender der Eisspeedwayunion Berlin.

Tobias Busch; Foto: Thorsten HornBis es soweit ist, kann aber noch viel passieren, sodass inzwischen vorsichtshalber auch ein sogenannter „Nachrücker“ benannt wurde. „Die Wahl ist letztendlich auf Markus Jell gefallen, eine Entscheidung, die uns wahrlich nicht leicht gefallen ist. Im vorigen Jahr hatte Markus zwar pausiert und der Hesse Marc Geyer in seiner Rookie-Saison 2018 ein paar erstaunliche Leistungen gezeigt, aber letztendlich haben wir uns für den zweifachen DM-Dritten Markus Jell auch wegen seiner größeren Erfahrung entschieden“, so noch einmal Bernd Sagert.

Wie dem auch sei, beim viertägigen Eisspeedway-Festival in Berlin werden vom 28. Februar bis zum 3. März aller Voraussicht nach alle deutschen Spike-Ritter in Aktion zu erleben sein, denn dieses beginnt wieder mit der inzwischen zur guten Tradition gewordenen Deutschen Meisterschaft am Donnerstag. Nach dem ebenfalls öffentlichen Training der WM-Piloten am Freitag-Nachmittag stehen am Samstag, dem 2. März, und am Sonntag, dem 3. März, die Grand Prix fünf und sechs zur Eisspeedway-(Einzel-)Weltmeisterschaft 2019 auf dem Programm.

Tickets gibt es unter https://www.eisspeedwayberlin.de/de/ticket.php und tickets-eisspeedway-berlin@gmx.de.

Text/Fotos: Thorsten Horn

Termine Eisspeedway-Weltmeisterschaft 2019:

    12.01.  Quali 1               Örnsköldsvik (SWE)
12.01.  Quali 2               Kaujahoki (FIN)
02./03.02.  Finale 1 (GP 1 + 2) Almaty (KAZ)
09./10.02.  Finale 2 (GP 3 + 4)   Shadrinsk (RUS)
16./17.02.  Team-WM               Togliatti (RUS)
02./03.03.  Finale 3 (GP 5 + 6)   Berlin (GER)
16./17.03.  Finale 4 (GP 7 + 8)   Inzell (GER)
30./31.03.  Finale 5 (GP 9 + 10)  Heerenveen (NED)
<< Seite zurückSeite vor >>