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Artikel vom: 16.03.2019

Nachdem die Inzeller Blaskapelle für Stimmung zur Fahrervorstelllung sorgte, begann pünktlich um 17.00 der Start des 1. Heat. Dieser musste gleich neu gestartet werden, da Ove Ledström in der ersten Kurve stürzte. Der Referee liess alle 4 Fahrer zum Re-Start zu, da es sich um einen klassichen Startunfall handelte. Einen guten Start beim Re-Start hatte unserer Eisspeedwayunion Berlin Teamfahrer “Eismax” Max Niedermaier, der zunächst das Feld anführte. Dies ging bis zur Zielkurve gut dann stürzte der Eismax und der Lauf wurde abgebrochen. Ärgerlich für ihn, er wurde disqualifiziert und das hiess 0 Punkte. Den erneuten Re-Start gewann dann Ove Ledström und gab die Führung bis ins Ziel nicht mehr ab. 3 Punkte für Ove, 2 Punkte für Stefan Svensson und 1 Punkt für Charly Ebner.

Nun hiess es im Heat 3: der “Eishans” Johann Weber gegen 3 russische Fahrer. In der Startkurve rutschte er mit der Maschine ins Innenfeld, stürzte und wurde als Abbruchvetursacher disqualifiziert. Fairer Fight zwischen Dinar Valeev und Dmitry Khomitsevich, den letztendlich Dinar gewann. 2 Punkte gab es für Dmitry und Daniil Ivanov erhielt noch einen Punkt. Ohne Punkt blieb der Eishans.

GP Tag1 InzellDie Durschnittsgeschwindigkeit dieses Laufes betrug satte 100,9 km/h ! Der frischgebackene Deutsche Meister Markus Jell, der nun die Wildcard für dieses Wochenende erhalten hatte, hatte im Heat 4 einen super Start und gewann unter dem Jubel des Publikums in der ausverkauften Max-Aicher-Arena, den Lauf gegen Nikita Toloknov und holte seine ersten 3 Punkte. 2 Punkte gab es für Nikita, 1 Punkt für Jummy Tuinstra, 0 Punkte für Tomi Tani. Kein guter Lauf für Nikita Toloknov der Heat 5. Er stürzte in der zweiten Runde in Startkurve und zog sich eine Verletzung am Knie zu. Der Re-Start erfolgte ohne ihn und zunächst setzte sich Dmitry Koltakov an die Spitze, doch Dinar Valeev nutzte die Lücke und ging innen vorbei. Stefan Svensson ging als Dritter über die Ziellinie. Nachdem es im Heat 7 in der Zielkurve mega eng zuging, stürzte Ove Ledström, der Eishans konnte nicht mehr ausweichen und stürzte ebenfalls. Die 2 Minuten liefen und der Lauf wurde ohne den disqualifizierten Ove neu gestartet. Der Eishans sah als Erster die Zielflagge, gefolgt von Markus Jell und Luca Bauer, der Günther an den Start ging. Ein klasse taktisches Mannöver von Daniil Ivanov gegen Dmitry Koltakov gab es im Heat 10 zu sehen. Daniil an zweiter Position täuschte auf der Geraden aussen an, nutze den Schwung und zog ganz innen in der Startkurve an Dmitry Koltakov vorbei.

Die Wertung des Heat 10: 3 Punkte für Daniil, 2 Punkte für Dmitry, 1 Punkt für Markus Jell und ohne Punkt der Eismax.

GP Tag1 InzellFight um Platz 2 kurz vorm Ziel im Heat 11 zwischen Niclas Svensson und Luca Bauer, der nun für Ove in diesem Lauf an den Start ging, da dieser nach seinem erneuten Sturz zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht wurde. Doch Niclas behielt die Nase vorn und bekam hinter Dinar Valeev die 2 Punkte, 1 Punkt gab es für Luca und ohne Punkt blieb Jimmy Tuinstra. Vater-Sohn-Duell im Heat 17: gegen Dmitry Khomitsevich, der sofort nach dem Start in Führung ging, kam keiner mehr ran. Stefan Svensson zog an Sohn Niclas noch vorbei und holte 2 Punkte. Markus Jell ging als Letzter über die Ziellinie. Den für Günther Bauer und Max Niedermaier letzten Heat des Tages beendeten die beiden mit einem Wheelie.

3 Punkte aus Heat 18 erhielt Dinar Valeev, 2 Punkte der Eismax, 1 Punkt Günther Bauer und 0 Punkte für den Finnen Tomi Tani. Sicherlich die Sensation des Tages: Markus Jell und der Eishans schafften es in die Semi’s !

Dinar Valeev konnte das Semi 1 für sich entscheiden, gefolgt von Dmitry Koltalov und Stefan Svensson, der an Markus Jell in der Startkurve noch vorbei ging. Das Semi 2 entschied dann Daniil Ivanov für sich, gefolgt von Dmitry Khomitsevich und dem Eishans, der seinen dritten Platz vor Niclas Svensson verteidigte.

Es gab wieder ein rein russisches Finale. Den Start gewann zwar Dmitry Khomitsevich, aber erst zog Daniil Ivanov vorbei und dann noch Dinar Valeev. Der amtierende Weltmeister Dmitry Koltakov, liess nicht locker und kämpfte sich an wieder an Dinar vorbei.

Das Finale gewann letztendlich Daniil vor Dmitry Khomitsevich, Dmitry Koltakov und Dinar Valeev.

Text/Foto: Anke Claassen