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Artikel vom: 30.08.2018

Vorbereitungen auf Enduro-WM gehen in die heiße Phase

In rund eineinhalb Monaten ist es soweit, dann gastiert die „Maxxis FIM Enduro World Championship“ zu ihrem Finallauf 2018 in Rüdersdorf bei Berlin. Während das Organisationsteam des vom 12. bis 14. Oktober gastgebenden MC Woltersdorf e. V. im ADMV mit den Fahrtleitungsmitgliedern Jörg Lessing, Max Flemming, Christoph Lessing und dem Vereinsvorsitzenden Harald Täger an der Spitze schon lange auf diese Großveranstaltung hinarbeitet, geht es ab Anfang September an allen weiteren Wochenenden, jeweils Samstag, mit Arbeitseinsätzen der Helfer in die heiße Phase der Vorbereitungen.

WM führenden Italiener Alex SalviniNach den langwierigen Genehmigungsverfahren können und müssen nun auf der rund 60 Kilometer langen Strecke von Rüdersdorf über Herzfelde, Möllensee, Woltersdorf und zurück zum Ausgangspunkt Pfähle eingeschlagen und die Route markiert werden. Die Beschilderung für die Verkehrslenkung ist anzubringen, Parkplätze müssen eingerichtet und Zuschauerbereiche als solche kenntlich gemacht werden. „Den, sagen wir mal, theoretischen Teil der Vorbereitungen auf unseren 40. Novemberpokal mit Verhandlungen über nutzbare Flächen, Genehmigungen für die Fahrtroute der Sportler, Sponsorengesprächen und so weiter, haben wir größtenteils schon abgeschlossen oder zumindest weit vorangetrieben“, erklärt Harald Täger und fügt an: „Nun stehen aber die vielen praktischen Arbeiten an, für die wir sechs große Arbeitseinsätze durch unsere Clubmitglieder und Helfer angesetzt haben. An dieser Stelle schon mal ein dickes Dankeschön an alle, die uns so selbstlos unterstützen und dazu beitragen, dass wir zu unserer Jubiläumsveranstaltung solch ein großes dreitägiges Enduro-Fest der Extraklasse feiern können.“

Das Veranstaltungszentrum inklusive Fahrerlager sowie Start und Ziel befinden sich nördlich von Rüdersdorf im Gewerbegebiet Tasdorf-Süd, direkt an der B1. Ein besonderer Dank für das Zurverfügungstellen von Flächen und Räumlichkeiten gilt hier der Firma „rlc packaging group“ und dem Opel- und Mitsubishi-Autohaus Strauch. Von da aus geht es für die Protagonisten auf die drei Mal pro Tag, Samstag und Sonntag, zu befahrende Runde, auf der jeweils drei gezeitete Special Tests anstehen. Als erstes geht es hierzu in die „CEMEX GO ARENA“, welche im Bereich Kesselsee bzw. Energiepark Rüdersdorf unter den Windrädern eingerichtet wird. Mit zwei dieser drei Special Tests auf engstem Raum ist dies nicht nur für alle eingefleischten Enduro-Fans das „Epizentrum“ der Veranstaltung. Als erster Scharfrichter in Sachen Ranking wartet hier auf die Piloten der „X-Rocks Enduro Test powered by Autohaus Erkner/VW“. Von da aus verlassen die Fahrer die „Arena Cemex go“ für die erste große Überlandfahrt, die sie zum „Maxxis Cross Test powered by Autohaus Erkner/Audi“ am Ortsausgang Altrüdersdorf „unter der Freileitung“ führt. Von da aus geht es über den nicht gezeiteten, aber anspruchsvollen „Sparkassenparcours powered by Autohaus Neumann“ in der Nähe des Aussichtsturms Kranichsberg am östlichen Ortsrand von Woltersdorf zurück in die „CEMEX GO ARENA“, wo als nächstes der „Technomousse Xtreme Test powered by Autohaus Erkner/Skoda“ ansteht. Zum Rundenende kehren die Teilnehmer zurück zu Start und Ziel, um die nächste, gleiche Runde in Angriff zu nehmen.

Bevor die Tortur für die Teilnehmer jedoch ihren Lauf nehmen wird, steht am Freitagabend in der „CEMEX GO ARENA“ am Kesselsee der kompakte und actionreiche „Akrapovic Super Test“ genannte Prolog auf dem Programm, bei dem die weltbesten Enduro-Sportler paarweise auf einem spektakulären Parallelkurs ein erstes Mal in Augenschein genommen werden können.

Aber nicht nur die, denn nachdem die Damen-WM im vorigen Jahr ebenfalls in mehreren Läufen ausgetragen wurde, küren diese 2018 bei nur einer Veranstaltung ihre neue Weltmeisterin – und zwar vom 12. bis 14. Oktober in Rüdersdorf.

Ebenso mit von der Partie sind die Teilnehmer an der Deutschen Enduro Meisterschaft sowie eine offene Klasse, sodass das Teilnehmerfeld rund 200 Fahrer umfassen wird.

Der Eintritt kostet für Erwachsene für die einzelnen Tage, also Freitag, Samstag und Sonntag, jeweils 10 Euro. Das Programmheft mit Starterlisten, Streckenkarte und vielen weiteren nützlichen Informationen gibt es für 3 Euro. Die Kombi-Karte für alle drei Tage inklusive eines Programmheftes ist für 25 Euro zu haben. Für Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre ist der Eintritt frei.

Im Übrigen hofft der Verein, dass in den Wochen der Vorbereitung nicht fremde Motorradfahrer im Wald und auf den Äckern ihr Unwesen treiben. Dann kann es ganz schnell passieren, dass die erteilten Genehmigungen rückgängig gemacht werden. Ein „Totalschaden“ des WM-Finales wäre dann die Folge.

Weitere Infos unter: www.novemberpokal.de.

Text/Foto: Thorsten Horn

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