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Artikel vom: 05.03.2018

Mit Spannung erwartet: der zweite Tag der GP Serie in Berlin. Bei etwas milderen Temparaturen und strahlend blauen Himmel, starteten pünktlich um 14 Uhr die Läufe des GP 6. Ob der einzige Nicht-Russische Fahrer Martin Haarahiltunen, wieder so eine starke Vorstellung abliefern konnte?

Im Heat 21 führte Daniil Ivanov gleich nach dem Start das Feld an und ging als Erster über die Ziellinie. Jimmy Olsén konnte an Niclas Svensson vorbeiziehen und wurde Zweiter, für Niclas gab es einen Punkt. Ohne Punkt blieb unser Eisspeedwayunion Berlin Fahrer Max Niedermaier. Ein schneller Heat: die Zeit, gemessen über 4 Runden mit stehendem Start, betrug 58,8 Sekunden.

Glück im Unglück für den Eishans Hans Weber im Heat 22, als er Ausgangs der Startkurve durch eine Berührung die Kontrolle über die Maschine verlor, er stürzte und einige Meter weiter übers Eis flog. Es erfolgte ein Re-Start, bei dem er als Abbruchverursacher disqualifiziert wurde. Die drei Punkte aus diesem Heat holte sich Dmitri Khomitsevich vor Sergey Karachintsev und Jasper Iwema. Ebenfalls Schreckenssekunden im Heat 23, als Ove Ledström, in Führung liegend, Ausgangs der Zielkurve am Fahrerlagertor der Motor blockierte und er stürzte. Jan Klatovsky direkt hinter ihm, konnte nicht ausweichen und stürzte ebenfalls. Ove Ledström musste sich vom Rennen abmelden und seinen Fuss ärztlich behandeln lassen. Ein schlimmer Sturz, der zum Glück glimpflich für beide Fahrer ausging. Jan holte im Wiederholungslauf die drei Punkte vor Fanky Zorn und Stefan Svensson. Unser zweiter Eisspeedwayunion Berlin Fahrer Tobi Busch kam als Reservefahrer im Heat 25  zum Einsatz, ebenso als Reservefahrer im Einsatz: Stefan Pletschacher. Harald Simon ging in Führung und verteidigte diese bis zum Ziel. Tobi lag an zweiter Position und kämpfte, konnte jedoch den Angriff von Jimmy Olsén nicht standhalten und wurde Dritter. Stefan Pletschacher blieb ohne Punkt.

Da das Eis ziemlich aufgefahren und die Rillen sehr tief waren, dauerte der Bahndienst länger gewöhnlich, um die Rillen komplett frei zu bekommen um weitere Stürze zu vermeiden. Nun zu unserem Schweden Martin Haarahiltunen, der im Heat 6 zuerst das Feld anführte. Doch Dmitri Khomitsevich kam vorbei. Jan Klatovsky versuchte ebenfalls vorbei zu kommen. Kurz vor der Zielinie gab der Schwede noch einmal richtig Gas und das wurde Unmögliche wurde wahr!

Er überholte Dmitri Khomitsevich und sah als Erster die karierte Flagge. Die Teil der dominierenden russischen Eisspeedwaymacht schien dahinzuschmelzen wie das Eis in der Sonne ... Wer hätte das für möglich gehalten ... Zwei Punkte gab es für Dmitri und einen für Jan, null Punkte für Niclas Svensson. Im Heat 30 führte der amtierende Weltmeister Dmitri Koltakov souverän das Feld an und füllte sein Punktekonto weiter auf.

Der Eishans wurde im Heat 34 disqualifiziert, da er innerhalb der 2-Minuten nicht auf der Bahn erschien. Für ihn kam dann Stefan Pletschacher noch an das Startband. Die Drei Punkte  holte Harald Simon, der an diesen Tag ebenfalls eine starke Leistung zeigte. Zwei Punkte gingen an Stefan Svensson und ein Punkt an Sohn Niclas, die versuchten, im Doppelpack noch an Harry vorbeizuziehen. Unser Eismax Max Niedermaier lag im Heat 35 hinter Dinar Valeev, der entgegen zum Vortag ein wesentlich besseres Rennen fuhr, auf Platz 2. Doch Jan Klatovsky kam Ausgangs der Kurve doch noch an unserem Fahrer der Eisspeedwayunion Berlin vorbei und kassierte die zwei Punkte. Max Teamkollege Tobi Busch blieb ohne Punkt.

Im Halbfinale 1 siegte Dmitri Koltakov vor Dinar Valeev. Jan Klatovsky nutzte den durch eine Rille verursachten Schenker von Harald Simon sofort aus und zog vorbei. Harry blieb nur der letzte Platz.

Das Halbfinale 2 gewann Daniil Ivanov vor Dmitri Khomitsevich und Franky Zorn. Leider stürzte Martin Haarahiltunen in der letzten Runde und der Lauf wurde gewertet.

Das Finale gewann Dmitri Koltakov vor Dinar Valeev, Dmitri Khomitsevich und Daniil Ivanov.

Weiter geht es für die Eiscowboys in Inzell, wo am 17. und 18. März die Läufe zum GP 7 und 8 stattfinden, bevor es nach Heerenveen zum Finale geht. Ein langes Rennwochende ist nun zu Ende. Es gab spannenden Heats, packende Kämpfe mit vielen Überholmannövern, wie wir sie schon lang nicht mehr so gesehen haben und kaum Stürze.

Es herrschte eine tolle Stimmung im Stadion, es gab La Ola und als der Eishans für den Finallauf als Gridgirl einsprang, tobte die Tribüne. Was will man mehr ...

Text/Fotos: Anke Claassen

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